FERDINAND - WUNDERBAR! oder wie der Hund auf den Menschen kommt

Ferdinand ist ein Hund, ein ganz gewöhnlicher Hund, ein Hund vom Scheitel bis zu den Pfoten.
Doch eines Tages, da hat er die Nase voll vom faden Hundeleben. Er haut ab, durch die Beine des Briefträgers, ins Treppenhaus. Er stellt sich auf seine Hinterpfoten und beginnt zu gehen, aufrecht, die Stiege hinunter auf die Straße.
Was es da alles zu entdecken gibt?! Autos, Busse, Straßenbahnen!
Im Kleidergeschäft lässt er sich einen Anzug verpassen, damit sieht er einfach menschlich aus. Der Verkäufer ist von seinem Werk begeistert. Herr Ferdinand sieht einfach „wunderbar“aus.
Als nächstes knurrt sein Magen und Ferdinands Spürhundenase sucht ein Restaurant. Da! „Wie bei Muttern“ heißt es! Und Koteletts gibt es da, ganz aus Knochen. Ferdinand ist entzückt, doch der Herr am Nebentisch kommt aus dem Staunen nicht raus. „Dieser Herr knackt Knochen wie nix! Wunderbar!“
Im Hotel „Zum fröhliche Drachen“ weckt das laute Knurren von Ferdinand das ganze Hotel auf, so dass sich alle Hotelgäste lautstark beim Portier beschweren.
Ferdinand steht wieder auf der Straße und legt sich auf eine Parkbank zum schlafen. Da entdecken den eleganten Herrn zwei Ganoven. „Der ist reich, den rauben wir aus.“
Doch da haben sie sich die beiden Burschen verrechnet, Ferdinand bellt so schrecklich, dass den Beiden das Herz in die Hose rutscht. Und ab geht’s mit ihnen zum Kommissariat.
Seine abenteuerliche Reise endet schließlich beim Zahnarzt im Zahnarztstuhl. Der Bohrer surrt, die Spritze droht und Ferdinand…reibt sich die Augen und liegt zu Hause auf dem alten Sofa neben seinem Herrn.

Ferdinand - wunderbar! ist erstmals in einer deutschsprachigen Theateradaption zu sehen.


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